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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 6. 1920
Adam, Robert
Wien
Empfang: [17. 6. 1920 – 21. 6. 1920?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.081 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »Adam«
2) mit rotem Buntstift mehrere Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »15«
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.268, 74 recto und 73 recto
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.081 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 17. 6. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02343.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02343«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02343.html |titel=Robert Adam an Arthur Schnitzler, 17. 6. 1920 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1920-06-17 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 17. 6. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 17. 6. 1920

|Wien, am 17. Juni 1920

Hochverehrter Herr Doktor!

Besten Dank für Ihre Karte! Daß Sie sich mit der Lektüre meines Aufsatzes plagen, darf ich gar nicht verlangen!
Ich habe meinem Magenleiden, das mich seit mehr als einem Jahre quälte und fast arbeitsunfähig, jedenfalls aber lebensunlustig machte, endlich dadurch ein Ende gemacht, daß ich mich – Mitte Mai – operieren ließ. Ich bin noch immer sehr schwach, gehe aber doch schon aus und würde sehr gerne |im Laufe der nächsten Woche – den 26. muß ich ausnehmen – zu Ihnen kommen; bitte mir einen Tag zu bestimmen.
Am 3. Juli fahre ich mit Frau und Kind nach Gutenstein, wo uns ein von den Schweden beliefertes Richtererholungsheim, das den versprechenden Namen: »Heim der Ruhe« führt, für wenig Geld durch 4 Wochen verpflegen soll. Was dann geschieht, hängt davon ab, ob ich mich anfangs August bereits zur Wiederaufnahme des Dienstes stark genug fühlen werde oder noch irgendwo Erholungsmöglichkeit suchen muß.
Gearbeitet habe ich seit dem Herbst gar nichts, aber viel Lehrreiches gelesen, vor allem vieles Lateinische.
|Mit den ergebensten Grüßen
Ihr
DrRAdam
    Bildrechte © University Library, Cambridge