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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 7. 1920
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [17. 7. 1920 – 21. 7. 1920?]
Beer-Hofmann, Richard
Bad Aussee
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, Kuvert, 1.112 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 110
  • Datum: 16. VII. 20
  • Zeit: 6
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 227–228.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 16. 7. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02350.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02350«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 16. 7. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 16. 7. 1920

|Hrn Dr. Richard Beer Hofmann

|Wien 16. 7. 1920

lieber Richard,

über den Vorschlag Fischer denk ich wie Sie, daß uns unter den augenblicklichen Verhältnissen kaum was übrig bleiben wird als anzunehmen, ist klar. Gegen all das wird man sich erst wehren können, wenn eine völlige in jeder Hinsicht gewährleistete und gesetzlich geschützte Solidarität der Schriftsteller bestehen wird – und ob nicht sogar dann die Unternehmersolidarität den Sieg davontragen wird, bleibt fraglich. Hugo war gestern bei mir; er ist ungefähr der gleichen Ansicht. Ich bin eben wieder in einer »scharfen« Correspondenz mit Fischer begriffen, wegen meiner »Gesammelten«, ich »reagiere ab« aber sonst kommt nicht viel |dabei heraus. –
Unsre Sommerpläne sind noch immer so vag als möglich. Frau Lucy von Jacoby wohnt jetzt bei uns; wahrscheinlich wird Olga mit ihr nach Salzburg oder Bayern fahren, und es ist möglich, dss man sich etwa am 15. August irgendwo trifft. Abtenau (Curhaus) wird in Erwägung gezogen.
Lassen Sie sichs wohl ergehen mein lieber Richard grüßen Sie die Ihren
Von Herzen Ihr
Arthur
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale