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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 10. 1920
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [28. 10. 1920 – 1. 11. 1920?]
Adam, Robert
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, 96.34.2/23
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, Kuvert, 1.412 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Korrektur und Unterschrift)
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Wien 72
  • Datum: 28. X. 20
  • Zeit: 6
Textzeuge 2
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.1621
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, Kuvert, 1.412 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift (Beschriftung » Pollak Adam  Adam«)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Robert Adam, 28. 10. 1920. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02356.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02356«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 28. 10. 1920

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Hedy Kempny, 28.10.1920

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Gedruckte Briefwechsel

Hedy Kempny an Arthur Schnitzler, 28.10.1920

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Robert Adam, 28. 10. 1920

|Dr. Arthur Schnitzler
|Herrn
Oberlandesgerichtsrat
Dr. Robert Adam Pollak,

|Dr. Arthur Schnitzler
28. 10. 1920.

Verehrter Herr Doktor,

Innerhalb der dramatischen Autorengenossenschaft soll statutengemäss ein Schiedsgericht ins Leben gerufen werden, ungefähr nach den Prinzipien, wie sie in den beiliegenden Statuten des Bühnenschiedsgerichtes ausgesprochen sind. Als Obmann dieses Schiedsgerichtes soll ein Berufsrichter fungieren und ich habe mir erlaubt in der Vorstandssitzung, wo diese Angelegenheit zur Sprache kam, Sie, lieber Herr Doktor, als denjenigen zu nennen, der mir für ein solches Amt schon dadurch höchst geeignet erschiene, weil in Ihnen eben Eigenschaften eines dramatischen Autors und eines Richters sich vereinen. Man hat mich ersucht unverbindlich bei Ihnen anzufragen, ob Sie geneigt wären ein solches Amt eventuell zu übernehmen. Ist es gewissermassen auch ein Ehrenamt, so soll es keineswegs ein unbesoldetes sein; nach ungefährer Berechnung dürften im Jahre 10–20 Fälle zur schiedsrichterlichen Verhandlung kommen und es wird auch daran gedacht, eventuell nicht einen, sondern zwei Vorsitzende zu ernennen, so dass sich also die Arbeit verteilen würde. Bitte schreiben Sie mir recht bald, wie Sie sich prinzipiell zu dieser Angelegenheit verhalten.
Mit herzlichem Gruss
Ihr sehr ergebener
[handschriftlich:] Arthur Schnitzler
[maschinenschriftlich:] Herrn Oberlandsgerichtsrat
Dr. Robert Adam Pollak,
Wien.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar