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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 2. 1921
Großmann, Stefan
Berlin
Empfang: [11. 2. 1921 – 15. 2. 1921?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 34
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.117 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift (Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler 1) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen
2) mit Bleistift auf der Rückseite das Antwortschreiben in Lateinschrift skizziert: »|Vielen Dank für Ihre freund Zeilen. / Sicher keine Absicht – / Gra mit Herr Harden. .  / Üb hiesiges. .  haben Sie wohl geles / Ich käme mir nur komisch vor sollt ich und Herr Kunsch od nur der Schusterlehrling, polemis, der das Theater stürmt . . .  in dem Rufe ›Man schändet uns Frauen‹ (u das Stück das er kannte. / Wobei meine Sympathie noch im mehr bei d Schusterlehrlg als bei den ›Seipel u Kun / – Aehnliches ist im wieder einem / passirt, GustlBernha. / Die von meine Stüc u die Blamage meiner Gegner / Unerhörtes! / Herzl«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »15«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Großmann an Arthur Schnitzler, 10. 2. 1921. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02362.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02362«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 10. 2. 1921

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Gustaf Linden an Arthur Schnitzler, 10.2.1921

Quelle: Arthur Schnitzler, Gustaf Linden: Ein Briefwechsel. 1907–1929, Wien: Edition Praesens 2005 (Wechselbeziehungen Österreich-Norden, Band 7).

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Gustaf Linden, 10.2.1921

Quelle: Arthur Schnitzler, Gustaf Linden: Ein Briefwechsel. 1907–1929, Wien: Edition Praesens 2005 (Wechselbeziehungen Österreich-Norden, Band 7).

Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Gustaf Linden, 10. 2. 1921

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Kino

Schnitzler geht ins Kino, 10. Februar 1921

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Stefan Großmann an Arthur Schnitzler, 10. 2. 1921

Erscheint jeden Sonnabend ⋅ Herausgeber: Stefan Großmann
TELEGRAMM-ADRESSE: TAGEBUCH BERLIN ⋅ FERNSPRECHER: AMT LÜTZOW Nr. 4931
SPRECHSTUNDE DER REDAKTION: 12–1 UHR
Gr/Sch
10. Februar 1921
REDAKTION
Herrn
Dr.med. Arthur Schnitzler

Verehrter lieber Herr Dr. Schnitzler!

Ich übersende Ihnen heute einige Nummern des »Tage-Buch«, in denen ich die etwas heuchlerische Hetze gegen den »Reigen« satyrisch behandelt habe. Es ist mir bekannt, dass Sie niemals zu Ihrem Schaffen selbst das Wort nehmen wollten. Wenn Sie aber bedenken, in wie unangenehmer Form Harden jetzt gegen die »Reigen«-Aufführung geschrieben hat, wäre es vielleicht doch von Wert und Nutzen, wenn Sie sich entschliessen könnten, im »Tage-Buch« selbst das Wort zu ergreifen und sich zur öffentlichen Aufführung des »Reigen« zu äussern. Jedenfalls bitte ich Sie, über meine Zeitschrift zu verfügen. Das »Tage-Buch« hat sich in den fünfviertel Jahren seines Bestehens in Deutschland vollkommen durchgesetzt und Sie sprechen durch mein »Tage-Buch« zu dem gebildeten Deutschland, das ehedem die »Zukunft« gelesen hat. Ich würde mich freuen und das Gefühl haben, einer gerechten Sache zu dienen, wenn Sie sich entschliessen wollten, durch das »Tage-Buch« zu sprechen.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr sehr ergebener
[handschriftlich:] Stefan Großmann
    Bildrechte © University Library, Cambridge