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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 6. 1923
Brandes, Georg
Kopenhagen
Empfang: [12. 6. 1923 – 16. 6. 1923?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Postkarte
Beschreibung 1.185 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
  • Ort: Hornbæk
  • Datum: 11.6.23
  • Zeit: 6–8 E
Schnitzler 1) Markierung  (?) mit Bleistift: »A« (für: Abgeschrieben?)
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »54«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 138–139.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 11. 6. 1923. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02401.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02401«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02401.html |titel=Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 11. 6. 1923 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1923-06-11 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 11. 6. 1923

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 11. 6. 1923

|Herrn Dr. Arthur Schnitzler

|Kopenhagen 11 Juni 23
Liebster SchnitzlerSeien Sie bedankt für die Güte, die Sie nicht weniger als drei mal einen Patienten aufsuchen lies. Ich war und bin Ihnen von ganzem Herzen dankbar. Ich hoffe dass Sie in Stockholm gute Erfahrungen machten. Ich habe leider keine schwedische Zeitung gesehen. Ich habe den Wunsch, dass es Ihnen in der hübschen Stadt gut ging und dass Sie was verdienten. Die schwedische Krone ist viel mehr werth als die dänische.
Ich bin augenblicklich auf dem Lande (Hornbæk, Villa Iris) um mich zu erholen, und es geht mir sehr gut, wäre nur nicht der Sommer so schlecht, das Wetter so kalt und regnerisch. Ich habe recht viel gearbeitet, gebe die 6te Ausgabe meiner alten vor halbhundert Jahren geschriebenen Hauptströmungen heraus, in vermehrter und verbesserter Gestalt, merze |Irrthümer aus und füge Binsenwahrheiten hinzu.
Es war eine wahre Freude für mich, Sie wiederzusehen, anscheinend unangefochten von all dem Ungemach, das sich über Ihr Land wie über ganz Europa gestürzt hat. Sie haben augenscheinlich nicht weniger Widerstandskraft als Ihr jugendlicher Verehrer
G. B.
Grüssen Sie den Sohn, von dem Sie mir sprachen
    Bildrechte © University Library, Cambridge