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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 5. 1925
Rung, Gertrud
Salzburg
Empfang: [25. 5. 1925 – 29. 5. 1925?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.248 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Brandes / (Rung)«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »58«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 146.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gertrud Rung an Arthur Schnitzler, 24. 5. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02441.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02441«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 24. 5. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Gertrud Rung an Arthur Schnitzler, 24. 5. 1925

Hochverehrter Herr Dr Schnitzler.

Dr Brandes dankt Ihnen ergebenst für Ihren freundlichen Brief. Wie Sie wahrscheinlich aus den Zeitungen erfahren haben, erkrankte Dr Brandes gleich nach seiner Ankunft hier an Bronchitis, und es sah für ein paar Tage recht ernst aus, aber glücklicherweise ist es gut gegangen, die Krankheit ist beinahe vorüber und Morgen |wird er, wenn das Wetter schön bleibt, spazieren fahren.
Mit Ausnahme der ersten Woche hat die Sonne jeden Tag von einem wolkenlosen Himmel niedergeschienen, und Salzburg hat sich in aller ihrer Schönheit dargeboten; die Stadt ist ja entzückend und ich hoffe, daß Dr Brandes bald im Stande sein wird kleinere Ausflüge zu machen und etwas von der Schönheit zu genießen.
Dr Brandes beauftragt mich Sie |zu sagen, daß auch für ihn war das Zusammensein mit Ihnen, hochverehrter Herr Doktor, eine große Freude, und daß er sich bei Ihnen außerordentlich wohl befunden habe. Er würde sich sehr freuen wenn Sie, wie Sie andeuteten, im Herbst nach Kopenhagen kämen.
Ich möchte gern die Gelegenheit benützen und Ihnen, verehrter und lieber Herr Doktor, vom Herzen danken für die schönen Stunden die ich bei Ihnen verbrachte.
Mit besten Grüßen von Dr Brandes undIhrer
Gertrud Rung
    Bildrechte © University Library, Cambridge