Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 16. 11. 1925
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [17. 11. 1925 – 21. 11. 1925?]
Hofmannsthal, Hugo von
Bad Aussee
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,154
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.683 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 303.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, 16. 11. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02455.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02455«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02455.html |titel=Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, 16. 11. 1925 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1925-11-16 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 16. 11. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 16. November 1925

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, 16. 11. 1925

|Wien 16. 11. 925
mein lieber Hugo, Ihr schönes Stück hab ich noch in Berlin erhalten und es ist recht unhöflich, dass ich Ihnen nicht gleich gedankt habe. Mit ein Grund ist gewesen, dass ich erst in den letzten Tagen dazu kam den Calderon, der Ihnen dazu eine Anregung gab, zu lesen, und es war mir im höchsten Grad interessant, wie völlig neu und selbständig Sie Ihr Drama geschrieben haben. Nur einige äußere Momente sind erhalten; – nicht nur die Gestalten sind neu geschaffen; – auch das Problem, das innere Licht ist etwas ganz neues geworden, und völlig Ihr Eigentum. An manchen Stellen wünscht ich mir geringere Weitläufigkeit, und der Humor des Dieners ist nicht durchaus nach meinem Sinn, wenn ich auch fühle, sehr im Stil des ganzen.
Ich freue mich, dss Sie in der Arbeit sind; auch ich bringe allerlei weiter. Eine neue Novelle (»Traumnovelle«) erscheint bald; mein Versstück »Der Gang zum Weiher« ist fertig; nun dictir ich eine weitere |Novelle, deren Schluss noch unsicher ist; arbeite an einem Roman (der richtiger eine Chronik zu nennen sein wird); und bringe verschiedentliches aphoristische und fragmentarisches in Ordnung so gut es geht, ja einzelnes gewissermaßen in Systeme. Theatralisch liegt allerlei angefangnes vor, – was ich zuerst fertig machen werde, weiß ich noch nicht.
Um Ihre Ausseer Abgeschiedenheit beneid ich Sie manchmal – weiß aber nicht, ob ich trotz zeitweiliger Sehnsucht nach etwas der Art lange aushalten würde. Es ist mancherlei Unruhe in meinem Leben; im ganzen fühl ich mich wohl, bei gelegentlichen, am häufigsten durch das Gehörleiden verursachten und geförderten Depressionen.
Ich hoffe Sie bald wiederzusehen.
Seien Sie von Herzen gegrüßt und bedankt!
Ihr
Arthur.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main