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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 11. 1929
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 11. 1929 – 23. 11. 1929?]
Mann, Thomas
München
Textzeuge 1
Signatur CH, Zürich, Thomas-Mann-Archiv, B-II-SCHNM-4
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, Kuvert, 741 Zeichen (Briefpaper und Umschlag mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Thomas Mann, 18. 11. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02523.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02523«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 18. 11. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Kino

Schnitzler im Rochuskino, 18. November 1929

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Thomas Mann, 18. 11. 1929


Wien, 18. 11. 924

Mein lieber und verehrter Thomas Mann,

Sie und der Nobelpreis Sie gehören schon lang zusammen – womit ich keineswegs die Bedeutung von Preisen überhaupt überschätzen möchte. Trotzdem freut es Einen – und ich hoffe, auch Sie haben sich gefreut.
Im übrigen glaub ich, dss ich Ihnen weiter nicht viel sagen muss. Sie wissen was Sie der Welt, – Sie wissen auch was mir sind. Ich liebe Ihre Haltung, Ihr Werk, ich liebe Sie. Von meiner Bewunderung spreche ich nicht, – ich finde, hier ist beides, Bewunderung und Liebe eins.
Bleiben Sie der Sie sind, und lange; damit ist auch etwas ausgedrückt, dass Sie immer mehr werden.
Glückwunsch und Gruß, und auf Wiedersehen, hoffentlich.
Ihr
ArthSchnitzler