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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 12. 1929
Adam, Robert
Wien
Empfang: [22. 12. 1929 – 26. 12. 1929?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.451 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift Vermerk »Sommerlüfte« und vereinzelte Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »23«
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 149 recto
Beschreibung Handschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.451 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, Gabelsberger Kurzschrift
Textzeuge 3
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 43
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.451 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 22. 12. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02527.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02527«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 22. 12. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 22. 12. 1929

|Wien, am 22. Dezember 1929

Hochverehrter Herr Doktor!

Nehmen Sie meinen herzlichsten Dank für die Übersendung Ihrer Komödie »Im Spiel der Sommerlüfte« entgegen!
Wenn ich so meine eigenen Produkte, auch die letzten und auch die noch gar nicht geschriebenen, sondern erst geplanten – es gibt leider solche noch immer –, im Geist Revue passieren lasse und Ihr Stück danebenhalte, dann erkenne ich so recht, wie tief ich im Dilettantismus und in der Barbarei stecke: denn ich verkenne gar nicht, daß allen meinen Hervorbringungen, und mögen sie sich noch so kultiviert gehaben, etwas Barbarisches, das nun einmal mit meinem innersten Wesen verbunden sein mag und vielleicht eine gewisse Eigenheit bewirkt, immerzu anhaftet.
Wie wundervoll rein und klar ist wieder Ihr neues Stück gefügt und auf |welch einheitlichem Niveau stehen und gebahren sich Ihre Menschen! Wie jugendfrisch betaut ist alles, vor und nach dem Gewitter, das die Luft von Leidenschaften reinigt! Und welch geistreiche Ergänzung der von Ihnen geschaffenen Welt ist dieses Eindringen der im Kaplan verkörperten religiösen Idee in die Weltlichkeit des Weiten Lands! Man möchte, wenn man den Kreis Ihrer Menschen verlassen muß, noch einmal wiederholen: »Ich werd’ oft zurückdenken an den Garten, an das liebe Haus, an die Landschaft« und an die, die drin lebten.
Indem ich Ihnen freudige Weihnachtsfeiertage von Herzen wünsche, verbleibe ich mit vielem Dank und vielen Empfehlungen
Ihr ergebener
DrAdam
    Bildrechte © University Library, Cambridge