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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 6. 1930
Adam, Robert
Wien
Empfang: [15. 6. 1930 – 19. 6. 1930?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.305 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift vereinzelte Unterstreichungen
Ordnung von unbekannter Hand nummeriert: »25«
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 185 recto
Beschreibung Handschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.305 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, Gabelsberger Kurzschrift
Textzeuge 3
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 155 verso
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 1.305 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 15. 6. 1930. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02538.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02538«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02538.html |titel=Robert Adam an Arthur Schnitzler, 15. 6. 1930 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1930-06-15 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 15. 6. 1930

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Mikroverfilmung des Nachlasses
Kino

Schnitzler und Pollaczek sehen „Phantome des Glücks“ („Der Mann in Fesseln“), 15. Juni 1930

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 15. Juni 1930

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 15. 6. 1930

|Wien, am 15. Juni 1930

Hochverehrter Herr Doktor!

Nehmen Sie meinen besten Dank für Ihre freundlichen Glückwünsche in beiden »Belangen«!
Der literarische Vor-Erfolg – ich weiß recht gut, daß von ihm zum Enderfolg noch ein weiter unsicherer Weg zurückzulegen ist – hat mich eigentlich weit mehr erfreut als die Ernennung; denn die mußte ja doch, trotz angestammter Hindernisse, einmal erfolgen, während ich, nach vergeblichen zähen Kämpfen, deren Zeitlänge Ihnen bekannt ist, schon jede Hoffnung aufgegeben hatte, mit einer meiner Komödien an’s Rampenlicht zu kommen. Daß das vom Schicksal hiezu bestimmte Stück kein künstlerisch-besseres ist, muß ich achselzuckend hinnehmen. Außerdem hat es durch die mir vom Berliner Verlag abgeforderte Umarbeitung – ich habe einen neuen letzten Akt verfaßt – an geistigem Inhalt noch eingebüßt, mag es auch bühnenwirksamer geworden sein.
Gern schriebe ich eine oder die andere Komödie |nieder, die mir in freien Minuten durch den Kopf geht: aber ich bin von Amtsarbeit derart erdrückt, daß mir die Zeit wie die Konzentrationsmöglichkeit vollkommen mangeln.
Ich würde Sie, hochverehrter Herr Doktor, außerordentlich gern einmal aufsuchen und würde mir zu jeder Stunde, die Ihnen genehm wäre, die Arbeit abschütteln.
Mit bestem Dank und vielen Grüßen verbleibe ich Ihr ergebener
DrRAdam
    Bildrechte © University Library, Cambridge