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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 11. [1894]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [4. 11. 1894 – 8. 11. 1894?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3164
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.488 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift auf dem ersten Blatt die Jahreszahl »94« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 11. [1894]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02618.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02618«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 3. 11. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 3.11.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 3.11.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 11. [1894]

|Frankfurter Zeitung Paris, 3. November.
Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour.
Bureaux à Paris:

Mein lieber Freund,

Wir sind mitten im Russenfieber und ich finde gerade Zeit, Dir rasch beide Hände zu drücken, mit einem innigen Glückwunsch. So scheint also der liebste Wunsch, den ich für Dich gehegt, wahr werden zu wollen. Ich habe mir heut Früh’, als ich Deinen lieben Brief erhielt, die Zukunft ausgemalt und habe mich an all’ dem Licht und der Freude ergötzt, die ich darin für Dich fand. Ich bin sicher: Du wirst |aufgeführt werden; ich bin sicher: Du wirst Erfolg haben, – ssicher, daß mir ist, als sei das Alles schon geschehen. B.’s Telegramm bedeutet sicher die Annahme, und der Director gefällt mir sehr, der in dieser Form anzunehmen versteht. Bitte, schreib’ mir sofort, wie die Unterredung mit B. ausgefallen. Im Übrigen will ich gar nicht länger darüber reden, aus Aberglauben – denn es ist gar zu schön. Und den Namen des Theaters nenne ich erst gar nicht, auch aus Aberglauben. Aber froh bin ich; und |ich fühle die glückliche Wendung und denke, daß Niemand in der Welt sie mehr verdient hat, als Du, mein lieber Freund.
Ich möchte gern das Alles besser sagen. Aber es issschwer, über die guten Dinge zu schreiben. Überdies empfing ich heut mein Feuilleton über »Gismonda«, das mein Onkel in einer irrsinnigen Weise zusammengestrichen hat. Das ist ein Lähmungsschlag ins Gehirn.
Ich danke Dir von ganzem Herzen für den Freundschafts-Beweis, den Du mir gegeben, indem Du mir sofort die |Nachricht mitgetheilt; und ich begrüße Dich vielmals und in Treue
Dein
Paul Goldmann
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar