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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 2. [1893]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [7. 2. 1893 – 11. 2. 1893?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3164
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 820 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift die Jahreszahl »93« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 6. 2. [1893]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02626.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02626«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 6. 2. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 6. 2. [1893]

Directeur M. L. Sonnemann. Paris, 6. Februar.
Journal politique, financier,
commercial et litteraire.
Paraissant trois fois par jour
Bureaux à Paris:

Mein theurer Freund!

Ich sage Dir von ganzem Herzen Dank für Deine lieben Glückwünsche.
Du hast Recht: das müßte für mich eine hohe Freude, eine Erleichterung und Befreiung sein. Müßte! Aber das Geschick nimmt seine schwere Hand nicht von mir. Kaum will ich aufathmen und etwas freier in die Zukunft blicken, so geschieht mir etwas, was mir diese Zukunft wohl auf immer verschließt. Das Fürchterlichste, mein lieber Freund, was einem jungen Manne überhaupt passiren kann, – das, wovor |ich jahrelang gezittert. Du verstehst mich, nicht wahr? Und Du bist der Einzige, dem ich es sage außer dem Arzte, der mich behandelt. Du wirst es ja nicht weitertragen. Und ich bin es Dir schuldig, Dir diese Mittheilung zu machen.
Gott behüte Dich mein theurer Freund, – besser, als er es mit mir gethan.
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar