Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 10. 1889
Goldmann, Paul
Wien
Empfang: [21. 10. 1889 – 25. 10. 1889?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3162
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 802 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 10. 1889. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02644.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02644«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02644.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 10. 1889 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1889-10-21 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 21. 10. 1889

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 10. 1889

Chef-Redacteur: Dr. F. Mamroth. – Redaction: IX., Berggasse 31.
Wien, den 21. October 1889.

Lieber Herr Doctor!

Ich habe den Beitrag Ihres unbekannten Freundes mit lebhaftem Interesse gelesen. Es steckt viel Talent in der kleinen Arbeit – sie ist warm und poetisch empfunden und nicht ohne Gewandtheit dargestellt. Ich hätte sie gern in unserem Allerseelen-Heft veröffentlicht. Aber leider füllt die Erzählung nicht den vierten Theil des räumlichen Ausmaßes aus, das – nach den technischen Principien unferes |Blattes – ein Feuilleton aufweisen muß. Mit einem Worte: Die hübsche Arbeit ist zu klein für uns. Vielleicht wächssie sich bis zum nächsten Allerseelen ein wenig aus. Inzwischen aber wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir bei Gelegenheit eine andere Arbeit von Ihrem Schützling verschaffen wollten. Der junge Mann interessirt mich. . . 
Ich begrüße Sie herzlichst!
Ihr
ergebener
Dr. Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar