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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 25. 9. 1890
Goldmann, Paul
Wien
Empfang: [25. 9. 1890 – 29. 9. 1890?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3162
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.013 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 25. 9. 1890. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02650.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02650«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 25. 9. 1890

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 25. 9. 1890

Chef-Redacteur: Dr. F. Mamroth. – Redaction: IX., Berggasse 31.
Wien, den 25. September 1890.

Mein lieber Arthur!

Es hat sich so getroffen, daß ich erst heut nach Salzburg fahre. Ich suche Dich in den nächsten Tagen auf und bitte Dich, täglich im Hotel eine Notiz zu hinterlassen, wo Du zu finden bist, das heißt wenigstens zu gewissen Hauptzeiten des Tages, zum Mittag- und Nachtmahl. Erst muß ich nämlich mit meinem Onkel das Viele, was vorliegt, besprechen, und dann kann ich erst zu Dir.
|Da ich die wenigen Stunden vor meiner Abreise alle Hände voll zu thun habe, kann ich Deinen lieben Brief nicht beantworten, ssehr es mich dazu drängt. Mündlich läßt sich das aber nicht sagen, wie Du mit feinem Tact herausgefühlt. Ich denke also, wir betrachten ihn für die Stunden unseres jetzigen Zusammenseins als nicht geschrieben und reden nicht davon. Willst Du aber doch davon reden, so fang’ Du an. Sonsschreibe ich Dir all’ das Viele, was ich darauf zu bemerken habe, nach meiner Rückkehr. Einstweilen danke ich Dir für die männliche und offene Rede!
Gott zum Gruß! Auf Wiedersehen!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar