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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 17. 9. 1890
Bölsche, Wilhelm
Berlin
Empfang: [18. 9. 1890 – 22. 9. 1890?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Theatermuseum, HS Schn 1/63/1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 454 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift nummeriert: »1«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, 17. 9. 1890. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00004.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00004«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 17. 9. 1890

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Wilhelm Bölsche an Arthur Schnitzler, 17. 9. 1890

für modernes Leben.
Herausgegeben von Otto Brahm.
Verlag und Expedition: S. Fischer.
Sprechstunden: Mittwoch und Freitag 12–2 Uhr.
Alle für die Redaction bestimmten Sendungen (Beiträge, Recensions-Exempl.) bitten wir ohne Angabe eines Personennamens an die Redaction der Wochenschrift »Freie Bühne« Berlin W. Link-Strasse 25 zu addressiren.
Wir ersuchen unsere geehrten Mitarbeiter, jedes Manuscript auf der ersten Seite mit ihrer genauen Adresse zu versehen.
Berlin, den 17. IX. 1890.

Hochgeehrter Herr Doktor!

Ihre dramatische Skizze habe ich mit Interesse gelesen, kann mich aber doch nicht recht mit ihr befreunden. Der Grundgedanke ist originell, aber der Dialog sagt mir nicht zu. Bei breiterer Ausmalung würde man an den Fall glauben, – so grell nicht! Es ist eben eine verzweifelt schwere Sache um solche Skizzen. Doch bitte ich recht sehr, gelegentlich etwas anderes einzusenden.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Wilhelm Bölsche.
    Bildrechte © Theatermuseum, Wien