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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 9. [1893]
Goldmann, Paul
Salzburg
Empfang: [15. 9. 1893 – 19. 9. 1893?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3163
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 911 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »93« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 14. 9. [1893]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02716.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02716«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 14. 9. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 14. 9. [1893]

Directeur M. L. Sonnemann. Salzburg, 14. September.
Journal politique, financier,
commercial et litteraire.
Paraissant trois fois par jour
Bureaux à Paris:

Mein lieber Arthur!

Ich würdige das Opfer, das Du mir bringst, in seinem vollen Werth und danke es Dir von Herzen. Die zwei Tage bis zu Deiner Ankunft werden recht lang werden. Aber noch ein letztes Mal: geringe Erwartung, bitte, in Bezug auf mich. Ich bin so par terre durch all’ das Unheil.
Mein Onkel ist hier. Ob er noch zur Zeit Deiner Ankunft hier sein wird, ist nicht sicher, aber wahrscheinlich. Ob das |Hotelster ist oder nicht, weiß ich eigentlich nicht recht zu sagen. Aber billige Wohnung, gute Kost, angenehme Bedienung. Bitte, telegraphire noch Samstag: Abgereist ein Wort. Dann bestelle ich Dir ein Zimmer.
Volkstheater: Ich bin nicht einverstanden, wünsche aber natürlich, daß es zum Guten sein möge. Nun, wir reden ja darüber. Reden! Es issschön, daß ich fest überzeugt bin, es wird nichts daraus.
Grüß’ Dich Gott, Lieber und Treuer!
Dein
Paul Goldmann.
Getreidegasse, nicht -markt.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar