Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 15. 6. [1897]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [16. 6. 1897 – 20. 6. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3167
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.776 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »97« vermerkt
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 15. 6. [1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02814.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02814«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02814.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 15. 6. [1897] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-06-15 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 15. 6. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 15.6.1897

Quelle: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler. Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente 1891–1931. Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein Verlag 2018

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 15. 6. [1897]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour. Paris, 15. Juni.
Bureau à Paris

Mein lieber Freund,

Ich wollte Dir immerfort schon schreiben; aber ich habe wieder so hunderterlei zu thun gehabt, und von Tag zu Tage mußte ich das Project verschieben, bis endlich Dein Brief kam.
In der ersten Zeit nach Deiner Abreise hast Du mir an allen Ecken und Enden gefehlt. Nur schwer habe ich mich wieder an das Alleinsein mit all’ den fremden Menschen gewöhnen können.
Gestern habe ich endlich auch eine halbe Stunde Zeit gefunden, um zu Madame Marni zu gehen. Sie sprach sehr warm von Dir und |hat Dich offenbar sehr gut verstanden. Deine Rosen haben sie sehr entzückt. Sie hätte Dir gern gedankt, wenn sie Deine Adresse gewußt hätte.
Daß ich Ende Juli nicht fortkann, isso gut wie sicher. Ich muß jetzt auch mit der russischen Reise des Präsidenten rechnen, während deren ich in Paris bleiben muß wegen möglicher Zwischenfälle. Könntest Du Dir es nicht so einrichten, daß Du Mitte August auf 8 bis 10 Tage nach Ischl kommst? Wenn nicht, so werde ich wohl kaum mich dorthin begeben. Immerhin ist das Alles noch nicht endgiltig. Meine definitiven Dispositionen hängen vom Gang der Ereignisse ab.
An meine Mutter habe ich |mindestens dreimal geschrieben, daß sie Dir den Nansenschen Artikel schicken möge. Hoffentlich hast Du ihn jetzt endlich erhalten.
Daß Frau Olga die schwere Operation glücklich überstanden hat, freut mich von Herzen. Es isschön, daß sie sich meiner noch erinnert. Empfiehl’ mich ihr, bitte, und sag’ ihr, sie solle eine Reconvalescenz-Reise nach Paris machen.
Die Klatscherei von M. B. ist widerwärtig. Oh diese israelitischen Jungfrauen! . . . . 
Ich schlafe schlecht, bin unzufrieden und mißmuthig. . . . . 
Könntest Du nicht am 9. oder 11. August zum Parsifal nach Bayreuth kommen?
Grüße Deine Freundin recht herzlich und sei Du selbst vielmals gegrüßt von
Deinem treuen Paul Goldm
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar