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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 6. [1897]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [19. 6. 1897 – 23. 6. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3167
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 608 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Beilage aufgeklebtes Brieffragment, Handschrift Clementine Goldmann, blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift; das schließende Anführungszeichen wurde von Paul Goldmann ergänzt
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »97« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 6. [1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02815.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02815«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02815.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 6. [1897] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-06-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 18. 6. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 6. [1897]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour. Paris, 18. Juni.
Bureau à Paris

Mein lieber Freund,

Das Manuskript des Nansen-Artikels scheint leider futsch zu sein. Meine Mutter schreibt mir:
»An Dr. Schnitzler konnte ich leider
[handschriftlich Clementine Goldmann:] das Nansen Manuskript nicht schicken; ich gab es damals Onkel Fedor, ohne es zurückzubekommen. –«
[handschriftlich Paul Goldmann:] Was also thun?
Suche Dich doch so einzurichten, daß Du am 8. August nach Bayreuth gehst. Du, der Du nicht Berufssklave bist, wie ich, kannst Dir doch eher Deine |Zeit eintheilen.
Hast Du diese Bestie, den Graf, gesehen? Hat er irgendwelchen Gestank in Bezug auf mich verursacht?
Wie geht es sonst Dir und ihr?
Schreib’ recht bald!
Ich begrüße Dich von Herzen
Dein
Paul Goldm
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar