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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [16./17.?] 9. [1897]
Goldmann, Paul
Frankfurt am Main
Empfang: [17. 9. 1897 – 22. 9. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3167
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.098 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »97« vermerkt
2) mit rotem Buntstift fünf Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, [16./17.?] 9. [1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02824.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02824«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 16. 9. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, [16./17.?] 9. [1897]

|Frankfurt 17. September.

Mein lieber Freund,

Übermorgen gehe ich nach Paris zurück. Ich gehe mit schwerem Herzen. Der Arbeit, die mich dort erwartet, fühle ich mich kaum mehr gewachsen; und niederdrückend ist das Bewußtsein, daß alle die harte Mühe nicht vowärts hilft und daß das einzige Resultat meiner Thätigkeit ist, mich von Jahr zu Jahr fortzufristen. Und darüber geht das Leben hin. Es war hier wieder die Rede davon, mich nach Berlin zu schicken, aber Gott weiß, ob etwas daraus wird.
Bitte, schreibe mir sofort nach Paris, wie es mit Richard Klein steht? Was weiß man |über den Grund des Selbstmord-Versuches? Wird er mit dem Leben davon kommen?
Bitte, frage auch Arthur Klein, ob ich nicht irgendwie in Paris mich des armen Burschen annehmen kann (wenn er noch dort ist). Ich höre, daß Frischauer in Paris mit dem Vater Klein verkehrt hat. Er könnte da vielleicht gegen mich gestänkert und den unglücklichen Zwischenfall, in den ich verwickelt war, lügenhaft |dargestellt haben. Suche doch der Sache auf den Grund zu gehen u., im Nothfalle, den Thatbestand richtigzustellen.
Ich begrüße Dich von Herzen
Dein
Paul Goldm
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar