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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 10. [1897]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [28. 10. 1897 – 1. 11. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3167
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.054 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »97« vermerkt
2) mit rotem Buntstift drei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 10. [1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02830.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02830«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 27. 10. 1897

Aufenthaltsorte
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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 10. [1897]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour.
Bureau à Paris Paris, 27. Oktober.
Bitte, liebster Freund, laß’ doch endlich wieder einmal etwas von Dir hören. Wie gehts Dir? Wie gehts »ihr«? Wie gehts den Freunden?
Alles schweigt um mich herum, und ich bin ganz einsam.
Ich sende Dir einen amüsanten Artikel von Rochefort, welcher von unserem Glaubensgenossen handelt, der am Kreuz gestorben ist. . . 
Thorel sprach ich. Er müht sich, das Stück anzubringen (aber vielleicht bemüht er sich nicht genug?). Die Nachrichten sind wenig günstig. Antoine hat sich die Antwort vorbehalten, scheint aber nicht sehr geneigt zur Aufführung.
|Willst Du Dich mit Molière ganz, aber ganz befreunden? Lies seinen Don Juan, von ihm genannt »Le festin de Pierre
Ich weiß Dir nichts mehr zu schreiben, als daß ich namenloses Heimweh habe nach Wien, nach Freundschast, nach Heimlichkeit und Gemüthlichkeit. Von Liebe will ich nicht reden. So anspruchsvoll bin ich schon längst nicht mehr. Aber nicht mehr fremd sein in der Fremde! . . . 
Grüß’ Dich Gott, liebster Freund, und vergiß mich nicht gar ssehr!
Dein treuer
Paul Goldmann
Deiner Freundin viele herzliche Grüße!
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar