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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 2. [1898]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [7. 2. 1898 – 11. 2. 1898?]
Schnitzler, Arthur
Salzburg
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3168
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 758 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit schwarzer Tinte das Jahr »98« vermerkt
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 6. 2. [1898]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02838.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02838«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 6. 2. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 6. 2. [1898]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour. Paris, 6. Februar.
Bureau à Paris

Mein lieber Freund,

Ich bin in tollster Arbeit. Morgen beginnt der Prozeß Zola. Ich habe nur eine Minute, um Dich zu dem neuen schönen Erfolge in Wien zu beglückwünschen. Ich schöpfe meine Kenntniß des Erfolges nur aus der Kritik des Extrablatt. Aber ich denke mir, wenn schon dieses dumme Blatt so freundlich ist, wie ruhmreich muß da in Wirklichkeit der Premièren-Abend gewesen sein! Ich freue mich von ganzem Herzen, |daß ich Dich sstolz und sicher weiterschreiten sehe.
Ich danke Dir für Deinen letzten lieben Brief. Bitte, schreib’ mir bald! Schreib’ mir, wie die Première war, wie Frl. G. gespielt hat und was es sonst dabei gab.
Ist Dr. Brandes sehr böse auf mich, weil ich ihm nicht geschrieben habe?
Ich begrüße Dich von Herzen und in Treue
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar