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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 10. [1898]
Goldmann, Paul
Gelbes Meer
Empfang: [18. 11. 1898 – 19. 12. 1898?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3168
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 923 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »98« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 10. [1898]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02862.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02862«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 18. 10. 1898

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 18. 10. [1898]

|18. Oktober. An Bord der »Anping«, zwischen Taku und Tschifu.

Mein lieber Freund,

Da ich fürchte, daß Dir beifolgendes Feuilleton entgangen ist, sende ich es Dir der Sicherheit halber zu. Ich denke mir, es wird Dir recht kommen jetzt wo Du mit einer Arbeit über die Renaissance beschäftigt bist. Ich habe seit Langem nichts so Schönes über diese Zeit gelesen. Auch ist eine Definition des »Styls« von Feuerbach darin citirt, derentwegen allein es sich schon verlohnt, Dir dieses Feuilleton der Frankfurter Zeitung auf Dem Umweg über das Gelbe Meer nach Wien zu schicken. |Vergleiche insbesondere die einfache und tiefe Schreibweise dieses unbekannten Gelehrten mit dem unverständlichen Kauderwelsch, das die »Dichter« Loris und Genossen anzuwenden sich befleißen, wenn sie über die Renaissance schreiben.
Ich werde in einer halben Stunde wieder sehr seekrank sein.
Grüß’ Dich Gott, liebster Freund!
Dein treuer
Paul Goldmann
Empfehlungen an Deine Freundin!
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar