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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 4. 1899
Goldmann, Paul
Frankfurt am Main
Empfang: [30. 4. 1899 – 4. 5. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Berlin
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3169
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.265 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 4. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02873.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02873«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 29. 4. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 4. 1899

und
Handelsblatt.
Telegramm-Adresse:

Mein lieber Freund,

Dank für Deine Karte, die mich sehr beruhigt hat. Ich bin recht froh, Dich in Berlin zu wissen. Mein Brief erreicht Dich jedenfalls am Morgen nach einem neuen großen Erfolge und soll Dir auch gleich meinen Glückwunsch bringen.
Nochmals, bitte: komm’ nach Frankfurt! Die Dreyfus-Enquête geht diese Woche zu Ende. Nächste Woche werde ich sicherlich mehr Zeit haben. Wenn Du da bist, kann ich mich jeden Nachmittag von 5 Uhr ab freimachen. Du brauchst Dich doch wirklich nicht so zu eilen, nach Wien zurückzukommen. Je länger Du fortbleibst, umso besser ist es. Und vor ein |paar Stunden Eisenbahnfahrt mehr wirst Du Dich doch gewiß nicht fürchten.
Was mich anlangt, so dringe ich deshalb ssehr darauf, Dich jetzt zu sehen, weil ich keine Ahnung habe, ob ich in diesem Jahre überhaupt Urlaub bekomme. Die Redaktion hat eine Reihe von Reisemissionen für mich in Aussicht, und es ist nicht unmöglich, daß sie den ganzen Sommer und Herbst füllen. Laß’ Dich erbitten und komm’ her! Wenn ich nicht Zeit habe, wirst Du bei meinem Schwager, meiner Schwester, meinem Onkel sein. Allein werden wir Dich schon nicht lassen. Auch sonst wirst du hier Den und Jenen kennen lernen, der Dich interessiren wird. Bitte, bitte, komm’ hierher!
Viele treue Grüße!
Dein Paul Goldmann.
  1. 1 Für die Redaktion bestimmte Briefe und Sendungen wolle man nicht an die Person eines Redakteurs, sondern stets an die Redaktion der Frankfurter Zeitung adressiren.
Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar