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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 10. [1899]
Goldmann, Paul
Venedig
Empfang: [12. 10. 1899 – 16. 10. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3169
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.075 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »99« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 11. 10. [1899]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02890.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02890«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 11. 10. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 11. Oktober 1899

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 11. 10. [1899]

Venedig 11. Oktober.

Mein lieber Freund,

Herzlichsten Dark für Deine Telegramme. Auch das nach Florenz erhielt ich hier. Ich will Freitag Mittag um 2 von hier wegfahren und bin dann Samstag  früh um halb oder dreiviertel acht in Wien. Ich bitte Dich auf das Dringendste nicht zur Bahn zu kommen. Mir ist damit nicht im Mindesten gedient. Du aber müßtest vor 7 Uhr aufstehen, wärest dann den ganzen Tag müde, und ich hätte nichts von Dir. Bitte, laß’ es also bleiben! |Ich finde den Weg schon ohne Dich und komme direkt von der Bahn zu Dir. Es ist mir ohnehin schon äußerst peinlich, so früh bei Euch eintreffen zu müssen; aber es ist der einzig mögliche Zug. Immerhin bitte ich Dich, mich schon im Voraus bei Deiner Frau Mutter zu entschuldigen.
Ich muß so lange hierbleiben, weil ich Depeschen aus Frankfurt erwarte. Dort gehen fürchterliche Dinge vor. Eines der infamsten und gemeinsten Klatschweiber der Stadt hat dem Gemahl Alles hinterbracht, und Alles scheint zu Ende zu gehen. Ich laufe hier herum wie ein Verzweifelter und weiß nicht, was ich anfangen soll.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar