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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 11. [1899]
Goldmann, Paul
Frankfurt am Main
Empfang: [28. 11. 1899 – 2. 12. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3169
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 697 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »99« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 11. [1899]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02895.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02895«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02895.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 11. [1899] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1899-11-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 27. 11. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 11. [1899]

und
Handelsblatt.
Telegramm-Adresse:

Mein lieber Freund,

Du schreibst mir nicht. Aber jetzt mußt Du mir antworten. Ich brauche dringend Deinen Rath. Meine Freundin bekommt ein Kind von mir und darf keines bekommen. Gibt es ein sicheres Mittel, das zu verhindern? Die Sache issechs Wochen alt. Aus Gründen, die hier nicht näher erörtert werden können, wäre es unmöglich, daß der Mann der Vater des Kindes wäre. Die Katastrophe, die wir eben erst mit Mühe verhindert haben, würde also umssicherer und umsschmachvoller für die arme Frau hereinbrechen, und ich stünde plötzlich da mit Weib und Kind und wahrscheinlich ohne Stellung. Hier habe ich Niemanden, der mir rathen kann. |Bitte, rathe Du mir!
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
  1. 1 Für die Redaktion bestimmte Briefe und Sendungen wolle man nicht an die Person eines Redakteurs, sondern stets an die Redaktion der Frankfurter Zeitung adressiren.
Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar