Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 4. [1900]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [28. 4. 1900 – 2. 5. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3170
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 902 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »900« vermerkt

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 4. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02913.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02913«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02913.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 4. [1900] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1900-04-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 27. 4. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 27. 4. [1900]

Mein lieber Freund,

Ich war sehr erstaunt, als ich sah, daß die Sache mit dem »Reigen« in die Zeitungen gekommen ist, und die betreffenden Notizen in den Wiener Blättern sind eine Albernheit oder eine Perfidie. Gefahr könnte erst entstehen, wenn Du von irgendwelchem Lumpenhunde beim Staatsanwalt denuncirt würdest. Und da man immer mit solchen Lumpenhunden rechnen muß, und da Vorsicht niemals schaden kann, |möchte ich Dir rathen, einen verläßlichen Advokaten zu consultiren, ob man Dir irgend Etwas anhaben kann. Ich glaube zwar nicht, aber es ist immer gut, für alle Fälle vorbereitet zu sein. Du aber mußt dafür sorgen (und hast jedenfalls schon dafür gesorgt), daß das Buch nur in die Hände sicherer Leute kommt. Vor allen Dingen nicht in weibliche Hände! Was man einer Frau gibt, trägt man auf den offenen Markt. Ich weiß ein Lied davon zu singen.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar