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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 12. [1900]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [4. 12. 1900 – 8. 12. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3170
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 219 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Beilage ein Zeitungsartikel, beschnitten und aufgeklebt
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »900« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine seitliche Markierung neben der Begrüßungsformel

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 12. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02943.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02943«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 3. 12. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 3. 12. [1900]

|Berlin, 3. December.

Mein lieber Freund,

Das Telegramm des Dr. Freund in der N. Fr. Pr. ist blödsinnig. Offenbar sind auch Streichungen erfolgt. Beifolgender Ausschnitt ist aus der Vossischen Zeitung. Viele Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
 
– Das neue Drama von Arthur Schnitzler, »Der Schleier der Beatrice«, dessen Einreichung beim Hofburgtheater im letzten Frühjahr zu einem Konflikt des Dichters mit Direktor Dr. Schlenther Anlaß gegeben hat, wurde am Sonnabend im Lobe-Theater zu Breslau zum ersten Male aufgeführt. Der äußere Erfolg des Stückes wurde durch die wenig gute Aufführung stark beeinträchtigt. Das Stück selbst erzielte bei ausverkauftem Hause eine große Wirkung. Man meldet uns darüber aus Breslau: »Schnitzlers Stück ist ein farbenglühendes Gemälde aus der Hochrenaissancezeit und faßt die Tragik zweier hochgestimmter Charaktere in der unbewußten Tragödie einer Mädchenseele zusammen. Das Stück steigert sich in der dramatischen Wirkung von Akt zu Akt, und das sichtlich lebhaft interessirte Publikum bereitete dem anwesenden Dichter einen sich stetig steigernden großen Erfolg.«
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar