Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 1. 8. [1901]
Goldmann, Paul
Pörtschach
Empfang: [2. 8. 1901 – 6. 8. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Vahrn
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.199 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »901« vermerkt

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 1. 8. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03076.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03076«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03076.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 1. 8. [1901] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1901-08-01 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 1. 8. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 1. 8. [1901]

|Pörtschach, 1. August.

Mein lieber Freund,

Dank für Deinen lieben Brief.
Ich muß fort von hier, denn ich kann nicht schlafen. Die warme, matte Luft bekommt mir schlecht. In Vahrn wäre es dieselbe Geschichte. Ich muß höher hinauf, in starke und kühle Luft. Euch wiederzusehen wäre schön. Aber Wochen lang keine Nacht schlafen, ist kein Spaß. Da Du also noch nichts Hohes gefunden hast, muß ich selbssuchen. Ich gehe von hier in die Dolomiten. Werde das Ampezzo-Thal durchprobiren. Wo ich schlafen kann, bleibe ich ein paar Tage. Es wird sich also leider so fügen, |daß ich erst den Schluß meines Urlaubs mit Euch verbringen kann, wenn Ihr in Vahrn bleibt. Ende August muß ich in Wien sein. Samstag früh fahre ich von hier ab. Da ich nicht weiß, wo ich bleiben werde, kann ich Dir noch keine Adresse geben. Aber das muß sich Sonntag oder Montag entscheiden. Ich schreibe Dir dann sofort. Laß’ also das Suchen sein! Da Du Dich in Vahrn wohl fühlst, bleibe dort. Wenn ich meine Nerven zur Raison gebracht haben werde, komme ich zu Euch, – dorthin oder an den Gardasee. Einstweilen geht es mir recht elend. Es ist eine ganz verfluchte Geschichte, wenn man nicht schläft. Viele treue Grüße Dir und den lieben Mädchen!
Dein Paul Goldmann
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar