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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 9. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [24. 9. 1901 – 28. 9. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.512 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »901« vermerkt
2) mit rotem Buntstift vier Unterstreichungen

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 23. 9. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03085.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03085«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 23. 9. 1901

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Otto Brahm, 23.9.1901

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 23. 9. [1901]

Berlin, 23. Sept.

Mein lieber Freund,

Die Triesch hat bereits die Rollen in Deinen Stücken bekommen und ist namentlich von der Frau mit dem Dolch entzückt. Hat sie sich auch bereits recht hübsch zurechtgelegt und spricht jeden Tag Goethesche Verse, um sich im Verse-Recitiren zu üben. Sie will nach München fahren und Lenbach oder Stuck bitten, das betreffende Bild zu |entwerfen, was gar nicht übel wäre.
Wann kommst Du?
Daß Du mir Kerrs Besuch in Berlin verschwiegen hast, ist bedauerlich. Immerhin wirst Du bei unserem nächsten Beisammensein behaupten, es mir geschrieben zu haben.
Salten ist morgen bei mir zu Tisch.
Peter Dorner, denke Dir!, schickte |mir dieselben Bücher, die er Dir gesandt. Ich habe ihm ein schönes Werk über Schmiedearbeit mit Nachbildungen alter Meisterstücke, im Betrage von 30 MK, als Gegengeschenk gesandt. Dann gibt es ein noch viel schöneres Werk derselben Art, das 44 MK kostet, betitelt »Die deutsche Schmiedekunst«. Mir allein ist es zu theuer. Möchtest Du Dich mit der Hälfte betheiligen? Davon würde der Mann wenigstens etwas Ordentliches |profitiren.
Danke den lieben Mädchen in meinem Namen für ihre reizenden Briefe, die mich unendlich erfreut haben. Sie sollen mir nicht bössein, daß ich nicht gleich antworte; aber ich stecke tief in der Arbeit. Nächster Tage schreibe ich ihnen. Ist die Adresse immer noch Maximilianplatz?
Viele treue Grüße
Dein
Paul Goldmnn
|Lies’ in der letzten »Zeit« die schöne Gespenstergeschichte »Das rothe Zimmer«.
Chamfort (Œuvres choisies, in 2 Bänden) ist bei Flammarion erschienen.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar