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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 26. 9. 1901
Ebner-Eschenbach, Marie von
Zdislavice
Empfang: [27. 9. 1901 – 1. 10. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.5718
Typ Brief
Beschreibung Fotografische Vervielfältigung, 1 Blatt, 2 Seiten, 764 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler vermutlich mit rotem Buntstift »Leutnt«, »Ebner Eschenbach« und eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Marie von Ebner-Eschenbach an Arthur Schnitzler, 26. 9. 1901. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02581.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02581«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 26. 9. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Marie von Ebner-Eschenbach an Arthur Schnitzler, 26. 9. 1901

26. Sept. 1901.

Verehrter Herr Doctor!

Viel zu spät danke ich Ihnen, verzeihen Sie es mir. So manche Entschuldigung hätte ich vorzubringen, will Sie aber nicht damit langweilen, sondern gleich anfangen das allzu lang Versäumte nachzuholen. Sie haben mir mit Ihrer großmütigen Spende Ehre erwiesen und Freude gemacht, Ihre beiden letzten Werke sind mir – wie deren Vorgänger – lieb und wert geworden und ich bewundere sie. Mit wärmster Zustimmung |las ich eben im Westermannschen Octoberheft die Besprechung des »Leutnant Gustl«.
Mir uralten Erzählerin ist das Zeichen des Wohlwollens das eines der glänzendsten Vertreter der neuen Richtung unserer Litteratur mir gegeben hat, eine Quelle ewigster Befriedigung.
Dankbarst, verehrter Herr Doctor,
Ihre ergebene
Marie Ebner-Eschenbach.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar