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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 9. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [29. 9. 1901 – 3. 10. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 841 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »901« vermerkt
2) mit rotem Buntstift drei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 28. 9. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03087.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03087«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 28. 9. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 28. 9. [1901]

Berlin, 28. September.

Mein lieber Freund,

Dank für Deinen lieben Brief!
Zu Glümers werde ich nicht hingehen. Ich betrachte überhaupt meine Beziehungen mit ihnen als abgeschlossen. Es ist empörend, daß ich, nachdem wir zwei Jahre aufs Freundschaftlichste verkehrt haben, die Verlobungs-Nachricht aus dem »Lokalanzeiger« erfahren muß!
Im Übrigen ist es wirklich das Beste. Der Herr Direktor mag ein |Schwindler sein, – für seine Frau wird er schon sorgen. Vielleicht schwindelt er sich auch hinauf. Jedenfalls kommt das arme Mädel aus den schlimmsten Existenzsorgen heraus.
Ich sehe sie noch in Salzburg, wie ich sie mit Dir zusammen besuchte. Wer hätte damals das Alles geahnt?
Ich sende Dir heut einen Artikel von Gorki, der mich tief ergriffen hat, – die Schilderung einer russischen Judenverfolgung.
Viele treue Grüße!
Dein Paul Goldmann
Alles Liebe den beiden Schwestern!
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar