Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [30. 10. 1896]
Salten, Felix
Wien
Empfang: [31. 10. 1896 – 4. 11. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Berlin
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 2.018 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »Ende Oct 96«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »80«

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, [30. 10. 1896]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03181.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03181«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03181.html |titel=Felix Salten an Arthur Schnitzler, [30. 10. 1896] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1896-10-30 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 30. 10. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, [30. 10. 1896]

|Lieber Arthur, ob die Verstimmung über das Stück nicht jenes unangenehme Gefühl ist, das man immer hat, wenn man fremde Leute zum ersten Mal eigene Worte aussprechen hört? Ich fahre Montag Abend von hier ab und bin also Dienstag Mittag bei Ihnen. Wenn es Ihre sonstigen Umstände zulaßen, und Sie es leicht können, möchte ich Sie um etwas bitten. Sprechen Sie vielleicht mit dem Verleger Fischer von mir. Ich will endlich mein Buch herausgeben. |Sie wissen, dass mich nicht innerliche Gründe dazu bestimmen, denn in der Stimmung, in der ich jetzt seit längerer Zeit lebe, möchte ich am liebsten Alles verbrennen. Aber ganz äußerlich brauche ich dieses Buch gerade jetzt, aus vielen Gründen, vor mir selbst und vor den Anderen. Ich habe meine Novellen fertig. Heldentod, HinterbliebenerFluchtCocotte u. KellnerBegräbnisDer HundDie Hochzeit auf dem LandeDie Confirmandin. Wenn wir wieder in Wien sind, werde ich Ihnen, was Sie noch nicht kennen, vorlesen. Für |jetzt wäre es mir nur von Werth, wenn ich mit Fischer principiell ins Reine komme, die Manuscripte schickte ich ihm dann von hier aus. Ich will nur, wenn ich einmal dort bin, die Sache persönlich betreiben können.
Wenn Sie glauben, dass ich recht habe, und wenn Sie soweit Sie sich meiner Novellen entsinnen, denken, dass ich es wagen kann, dann, bitte, sprechen Sie mit Fischer, – natürlich nur, wenn es Ihnen sonst nicht unbequem ist, mit ihm zu reden. In der Allg. Zeitg scheinen sich |Veränderungen vorzubereiten, nach welchen es fraglich wird, ob ich meine Stellung behalte. Doch davon mündlich. Haben Sie heute Max Nordau über den Don Carlos gelesen? Er kommt sich riesig bahnbrechend vor. Frl. M. II. saß neulich im Burgtheater einige Reihen von mir, Mittelgang Ecke – fein! elejant! und Jenny Singer hat sich wieder einmal verlobt.
Geheim:
Judith soll nicht aufgeführt werden, weil Frau Mittwz. fürchtet, der Erfolg wird nicht gross genug sein, und Herr Mitterwurzer trägt einen Revolver mit sich, mit dem er sich erschiessen will, weil er in seine Frau verliebt und auf den Cadetten eifersüchtig ist.
herzlichst Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge