Seit ich aus Wien zurück bin, will ich Dir schreiben.
Es hätte ein großer Brief werden sollen, aber aus Mangel an Zeit ist es nicht einmal
ein kleiner geworden, und da mir Deine lieben Nachrichten mangeln, so schreibe ich
Dir heut nur, um Dich zu fragen, wie es Dir geht, was
Olga macht, was |es sonst Neues gibt, wie es mit
Deinen Sommerplänen steht, etc.
Von mir kann ich nichts mittheilen, als daß ich viel und schwer zu arbeiten habe, und
daß ich mich danach sehne, ein paar Monate in Ruhe, mehr körperlich als geistig
beschäftigt, zu leben, was natürlich unmöglich sein wird. Inzwischen habe ich |nach wie vor die Absicht, zwischen 20. und 25. Juli nach Wien zu kommen, wo ich
Dich zu sehen hoffe.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmnn
Dein
Paul Goldmnn
Viele Grüße an Olga!
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