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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 7. [1902]
Goldmann, Paul
Frankfurt am Main
Empfang: [31. 7. 1902 – 4. 8. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien?
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3172
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 974 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »902« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 30. 7. [1902]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03215.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03215«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 30. 7. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 30.7.1902

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 30. 7. [1902]

|Frankfurt 30. Juli.

Mein lieber Freund,

Ich bin hier auf der Durchreise nach der Schweiz. Bitte, schreib’ mir ein Wort über Dein und Olgas Ergehen Poste restante nach Mürren (Schweiz), wo ich etwa am 5. August eintreffe. Läßt sich schon der Tag des großen | Ereignisses ungefähr präcisiren? Ich wäre für eine Depesche über das Ereigniß selbssehr dankbar und möchte namentlich wissen, ob Du den Sohn hast, den ich Dir wünsche.
Hier habe ich Deine Geschichten in der »Zeit« und in der »Jugend« gelesen. Die erste hat mir gar nicht gefallen, die zweite finde ich |stlich. Oh Gott, wenn Du doch der Humorist, der glänzende Humorist immer sein wolltest, der Du bist! Einen Stoff humoristisch behandeln heißt sich über ihn erheben. Ich glaube, das sollte in den Jahren der Reife das höchste Ziel sein.
Bitte, grüße mir Richard. Es thut mir unendlich leid, daß ich |Dich und ihn jetzt nicht sehen werde.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann
Grüße an die Hinterbrühl.
Was ist mit der »Beatrice«?
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar