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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 11. [1902]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [11. 11. 1902 – 15. 11. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3172
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.221 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »902« vermerkt
2) mit rotem Buntstift sechs Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 10. 11. [1902]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03229.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03229«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 10. 11. 1902

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 10. 11. [1902]

Berlin, 10. November.

Mein lieber Freund,

Ich habe fürchterlich viel zu thun u. komme erst heut dazu, Dir vielmals für den Ausschnitt aus dem N. W. T. und Deinen lieben Brief zu danken.
Die guten Nachrichten von Olga und Deinem Sohne haben mich sehr erfreut. Grüße sie alle Beide recht herzlich. Wie denkt Heinrich Schnitzler über Gerhart Hauptmann?
Mit Brahm wirst Du wohl |inzwischen einig geworden sein. Er hat sich in der letzten Censur-Affaire recht männlich und sympathisch benommen.
Sudermann mischt in seinen Artikel Wahres mit Albernem. Was er über den Gebrauch des Wortes »unliterarisch« sagte, war sehr richtig. Auch die gaminerie unseres Freundes Kerr, die er in seinem letzten Feuilleton anführt, war recht garstig. Vieles aber ließe sich leicht widerlegen.
|Hast Du den »Brief« von Hoffmannsthal gelesen, der vor einigen Wochen im »Tag« erschienen ist?
Gestern Nachmittag kam ich endlich dazu, Liesl in ihrem Boudoir zu besuchen. Sie wohnt recht ärmlich, das arme Ding, – aber sie issehr vergnügt und spielt sogar schon größere Rollen.
Ich bin wieder einmal durch Verschiedenes (Schlaflosigkeit, nervöse Störungen) sehr |niedergedrückt. Daher für heut nur diese wenigen Zeilen.
Laß’ bald von Dir hören und sei vielmals und herzlichst gegrüßt von
Deinem
Paul Goldm
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar