|Salzburg, Bahnhof, 22. Juni 01.
½ 2. Nachts.
Lieber Freund, ich komme soeben von München herüber, warte hier auf den Zug nach Zürich. Hätte ich
Ihre Adreße hier gewußt, ich hätte Ihnen
gerne geschrieben (dass Sie auf die Bahn
kommen), denn ich bin seit 12 Uhr Nachts hier.
Heute früh erhielt ich in München Ihren
Brief, der mir, – wie alles – nachgesendet wurde. Meine nächste Adreße ist Paris, Hotel
Castiglione. Ich freue mich, dass Sie arbeiten. Ich arbeite hoffentlich auf
der Reise meinen Professor, wozu ich viel Lust
habe.
Wissen Sie, wo Beer-Hofmann ist? Ich möchte ihn drängen, den Text zu Van-Jungs Pfeifertrio fertig zu stellen.
Leben Sie wol und laßen sich’s gut gehen, und grüßen von mir.
Herzlichst Ihr Salten.
Herzlichst Ihr Salten.
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