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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2. 9. 1902
Salten, Felix
Wien
Empfang: [7. 9. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.174 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »158«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 2. 9. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03333.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03333«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 2. 9. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 2. 9. 1902

|Die
Zeit Wien, 2. Septemb. 1902.
Wiener Tagblatt
Herausgeber:
Prof. Dr. I. Singer
Redaction:
Lieber – telefonisch konnte ich Sie nicht mehr erreichen, als heute Mittag Ihr Brief kam. Das Ganze ist selbstverständlich ein Irrthum. Dr Kanner acceptirte s. Z. Ihre Honorarforderung sofort u. willig und hat nur vergessen die Summe dem Prof. Singer, der die Caße führt, bekannt zu geben. Dieser wieder dachte bei Absendung des Honorares nicht an ein besonderes Übereinkommen und hat auch nicht danach gefragt. In dem jetzt herrschenden Arbeits-Trubel hat ein derartiger Irrthum wol nichts Verletzendes an sich und darf wol als entschuldbar gelten. Die fehlenden 120 Kronen gehen natürlich gleich an Sie ab. Ich hoffe, Sie nehmen diesen Zwischenfall nicht zum Anlaß, mich mit der Novelle sitzen zu laßen, und hoffe weiter, Sie haben das Mscpt, wie besprochen, auf Ihre Reise mitgenommen, denn es wäre mir doch äußerst unangenehm, wenn Sie, ohne weitere Aufklärung abzuwarten (die ja auch durch telef. Anrufen sofort zu erhalten war) die Sache beiseite gelegt hätten. Mir ist der Vorfall doppelt unangenehm, weil er mit einem anderen fast auf die Stunde zusammentrifft, und ich jetzt mit dem von mir angeworbenen Mitarbeitern ziemlich beschämt dastehe.
herzlichst Ihr
Salten.
    Bildrechte © University Library, Cambridge