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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 9. 1902
Salten, Felix
Wien
Empfang: [7. 9. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.343 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »159«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 4. 9. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03334.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03334«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 4. 9. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 4. 9. 1902

|Die
Zeit Wien, 4. Septemb. 1902.
Wiener Tagblatt
Herausgeber:
Prof. Dr. I. Singer
Redaction:
Lieber, gleich als Ihr Brief kam, schrieb ich Ihnen mit dem Vermerk auf dem Couvert, der Brief solle Ihnen nachgesendet werden. Telefonisch konnte ich Sie nicht mehr erreichen, – Sie waren schon abgereist. Jetzt weiß ich nicht, ob mein erstes Schreiben Sie erreicht hat, und so sage ich Ihnen hier das wesentliche noch einmal: 1) Die 80 Kr. waren ein Versehen. Dr Kanner hat einfach vergessen dem Prof. Singer von Ihrem Honorar Mittheilung zu machen. 2.) In dem jetzt herrschenden Arbeitstrubel ist ein solcher Irrthum begreiflich und kann nichts verletzendes für Sie haben. 3.) Die restlichen 120 Kr. wurden sofort an Sie abgesendet. 4.) Ich hoffe, Sie haben die Novelle doch, wie verabredet, mitgenommen, und diesen Vorfall nicht zum Anlaß ergriffen, die Sache beiseite zu legen. 5.) Es thut mir leid, dass Sie mich nicht einfach telef. angerufen haben, wodurch die Sache sofort aufgeklärt worden wäre. 6.) Ich wäre in großer Verlegenheit, wenn Sie mich mit dieser Arbeit jetzt sitzen ließen.
Ohnehin habe ich in einer anderen, ähnlichen Angelegenheit eine sehr deprimirende Erfahrung gemacht, und es wäre mir unangenehm, wenn man hier die Sachen, wie es ja doch einmal geschieht, anders auffaßen würde. Schreiben Sie mir, bitte, eine Zeile.
herzlich Ihr
Salten.
NB. Die Veronika ist jetzt fertig, ich warte mit dem Lesen bis Sie zurück sind.
    Bildrechte © University Library, Cambridge