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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 8. 1903
Goldmann, Paul; Rottenberg, Theodore
Lavarone
Empfang: [30. 8. 1903 – 3. 9. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3173
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.137 Zeichen
Handschrift Paul Goldmann schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Handschrift Theodore Rottenberg schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »903« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann und Theodore Rottenberg an Arthur Schnitzler, 29. 8. 1903. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03385.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03385«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 29. 8. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 29.8.1903

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Paul Goldmann und Theodore Rottenberg an Arthur Schnitzler, 29. 8. 1903

|Grand Hôtel Lavarone Li 29. August 1903
Lavarone (Trentino) 
m. 1200
Stessa Direzione: 
Palast Hôtel Lido Riva (Lago di Garda)

Mein lieber Freund,

Ich beglückwünsche Dich und Deine Frau auf das Herzlichste zu Eurer Vermählung. Ich habe mich sehr über diese Nachricht gefreut und wünsche Euch Beiden viele glückliche Jahre.
Hier in Lavarone ist bisher Alles gut verlaufen. Ein herrlicher Aufenthalt. Wir haben fleißig das Land durchstreift. Der Frankfurter Oberstaatsanwalt ist ein freundlicher Mann. Aber seine Frau ignorirt mich, offenbar aus sittlicher Entrüstung.
Dich haben wir am Tage nach Deiner Abreise sehr vermißt. Hättest wirklich noch ein paar Tage bleiben sollen.
Seit zwei Tagen ist das Idyll gestört. Ich habe mir bei einem Ausflug die rechte Ferse verletzt (bin mit dem Absatz auf einen Stein gesprungen und habe mir offenbar eine Contusion des Knochens zugetragen.) Nun kann ich nicht mehr |gehen, muß im Hotel  stillsitzen, – sie desgleichen. Und das ist recht traurig.
Immerhin, wir bleiben wohl noch acht Tage, wenn auch nur sitzend. Schreibe noch einmal hierher. Du machst uns eine große Freude damit.
Viele herzliche Grüße an Dich und Deine Frau!
Dein
Paul Goldmann
[handschriftlich Theodore Rottenberg:] Ebenfalls herzliche Glückwünsche zur Vermählung & beste Grüße Ihnen & Ihrer Frau Gemahlin. –
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar