|Verehrtester Herr Franzos!
Es fügt sich, dass ich bereits morgen – wider mein Erwarten – von hier fortreisen
muss, wodurch ich nicht mehr dazukomme, Ihnen und Ihrer
hochverehrten Frau Gemahlin
meinen persönlichen Dank für Ihre liebenswürdige Gastfreundschaft auszudrücken. Ich muss mich begnügen, dies auf diesem
Wege zu thun, und Sie schriftlich bitten, meines Danks’ und meiner Hochachtung
versichert zu sein.
Was die an Sie gesandten Manuscripte betrifft, so würde ich um eine Antwort, |eventuelle Rücksendung erst nach London
bitten, von wo aus ich so frei sein werde, Ihnen meine Adresse mitzutheilen.
Indem ich mich Ihnen und Ihrer w. Frau Gemahlin ergebenst empfehle, bin ich mit besondrer
Hochachtung Ihr Dr. Arthur Schnitzler
Berlin, 11. 5. 88
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