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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 2. 191[1]
Zweig, Stefan
Wien
Empfang: [4. 2. 1911 – 7. 2. 1911?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.090 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift »Zweig«
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 362.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 4. 2. 191[1]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03627.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03627«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 4. 2. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Victor Klemperer, 4. 2. 1911

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 4. 2. 191[1]

|Wien 4. Februar 1910

Sehr verehrter Herr Doktor,

ich danke Ihnen viel – vielmals für das »Weite Land«, das ich natürlich sofort mit aller Ungeduld der Erwartung gelesen habe. Und freue mich, dass ich da kein Urteil habe, sondern nur einen restlosen und innigen Glückwunsch. Es ist wie eine Zusammenfassung Ihres ganzen Werkes in einen Rahmen, ungemein reich (erst beim zweiten Lesen tut sich einem die hinter das anscheinend Zufällige versteckte Schönheit voll auf) und von einer süssen Reife, saftig und bunt – die schönste Frucht vielleicht aus |Ihrem Garten. Wie wundervoll, dass Sie in einem Alter, wo andere sich schon zu wiederholen beginnen, erst alles Frühere in einer neuen Zusammenfassung übertreffen, wie tröstend für uns Jüngere, wie herrlich ermutigend! Nun haben Sie mir die Ungeduld genommen, es kennen zu lernen und schon habe ich eine neue: es bald auf der Bühne zu sehn. Ich weiss es wird ein Triumph werden!
Morgen komme ich ins Volksheim und bin schon in freudiger Neugierde erregt, Ihre Frau Gemahlin  singen zu hören. All meine guten Grüsse voraus. In Treue ergeben
Ihr Stefan Zweig
    Bildrechte © University Library, Cambridge