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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 27. 10. 1912
Zweig, Stefan
Wien
Empfang: [27. 10. 1912 – 30. 10. 1912?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Briefkarte
Beschreibung 818 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift »Zweig«
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 369–370.
Veröffentlichung 2
Stefan Zweig: Briefe. Bd. I: 1897–1914. Herausgegeben von Knut Beck, Jeffrey B. Berlin, Natascha Weschenbach-Feggeler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1995, S. 264.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, [27. 10. 1912?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03640.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03640«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03640.html |titel=Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, [27. 10. 1912?] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1912-10-27 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 27. 10. 1912

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, [27. 10. 1912?]

Verehrter lieber Herr Doktor, empfangen Sie meinen innigsten Dank für Ihre guten Worte. Mir ist’s mit allem nur um die Zustimmung der Besten zu tun und gestern hat mich bei der Aufführung nichts so beglückt, als ein spontanes Telegramm Gerhardt Hauptmanns. Sie wissen ja, wie ich das Klaffende des Stückes selber fühlte, aber ich durfte die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ein mal an solcher Stelle zu erscheinen und ich habe – |das fühle ich – viel an den Erfahrungen und selbst der Kritik gelernt. Erhalten Sie mir, verehrter Herr Doktor, Ihre gute Gesinnung: sie ist mir wertvoller, als Sie vielleicht vermuten, und gibt, so freundlich sie auch nur sein mag, nur unvollkommen die Stärke des Gefühls zurück, das ich Ihnen von je – und Jahr um Jahr verstärkt – freudig entgegenbringe. In Verehrung getreut Ihr
Stefan Zweig
    Bildrechte © University Library, Cambridge