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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 1. 1916
Zweig, Stefan
Wien
Empfang: [19. 1. 1916 – 23. 1. 1916?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 639 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift »Zweig«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 397–398.
Veröffentlichung 2
Stefan Zweig: Briefe. Bd. II: 1914–1919. Herausgegeben von Knut Beck, Jeffrey B. Berlin, Natascha Weschenbach-Feggeler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1998, S. 100–101.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 18. 1. 1916. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03657.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03657«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 18. 1. 1916

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 18. 1. 1916

|18. Januar 1916

Lieber verehrter Herr Doktor,

darf ich wieder einmal zu Ihnen kommen? Oder mögen Sie Menschen jetzt nicht sehen? Ich würde auch dies verstehn – die Worte und Gespräche werden einem manchmal jetzt verhasst, man weiss wie nutzlos wie unwissend sie sind.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch Ihren Rat in Sachen Rilkes erbitten, der eingerückt ist und der (aus vielen Gründen) sehr leidet. Vielleicht könnten Wir durch eine gemeinsame Initiative ihm helfen. Und |wer verdient es, wenn nicht er?
Getreulichst (mit vielen Grüssen an Ihre liebe Frau und Sie)
Ihr
Stefan Zweig
P. S. Ich bin (ausser Mittwoch) immer frei, nachmittags oder abends.
    Bildrechte © University Library, Cambridge