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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2. 1. 1925
Zweig, Stefan
Salzburg
Empfang: [3. 1. 1925 – 7. 1. 1925?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Briefkarte
Beschreibung 725 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift »Zweig«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 421.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 2. 1. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03670.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03670«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 2. 1. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 2. 1. 1925

|SZ 2. Januar 1925
Lieber Herr Doktor, jetzt erst, von Paris heimgekehrt und kaum eingewohnt, danke ich Ihnen innigst für das dreifach kostbare Buch Fräulein Else. Dreifach kostbar: erstens als meisterliches Werk, zweitens Dank Ihre Widmung, drittens als Erstausgabe. Denn dieses Buch wird (wenn ich nur irgendwie Talent zum Profeten habe) in so gewaltigen Auflagen bald verbreitet sein, dass die erste ein Sammelobject |für Bibliophilen darstellen muss. Mir wird es aber nicht um dessen materiellen Wertes kostbar sein, sondern als geistiger Genuss und als Zeichen Ihrer mir so wertvollen Sympathie, – die hoffentlich eine Gegengabe zu den Iden den März, mein neues Essaywerk, mir nicht entziehen wird.
Freulichst, dankbarst Ihr
Stefan Zweig
    Bildrechte © University Library, Cambridge