Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 22. 11. 1916
Schnitzler, Olga
Wien
Empfang: [22. 11. 1916 – 25. 11. 1916?]
Zweig, Stefan
Wien
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, National Library of Israel, ARC. Ms. Var. 305 1 58 Stefan Zweig Collection
Typ Briefkarte
Beschreibung 714 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Olga Schnitzler an Stefan Zweig, 22. 11. 1916. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03767.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03767«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03767.html |titel=Olga Schnitzler an Stefan Zweig, 22. 11. 1916 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1916-11-22 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 22. 11. 1916

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Olga Schnitzler an Stefan Zweig, 22. 11. 1916

|22. Nov. 1916.
Lieber Herr Doctor, Ihr Brief kam, wie ich den meinen eben abgeschickt hatte. Ich kann nichts sagen als: ich danke Ihnen. Wüssten Sie, wie es mich berührt, wenn mir einmal Jemand meinen »Eigensinn« nicht zum Vorwurf macht. Das ist bisher nicht oft geschehen. Aber ich habe |kein Verdienst: meine Arbeit war mir Lebenselement, Quell aller Freudigkeit, trotz so vieler schwerer Stunden des Zweifels – was Wunder, wenn ich sie, wenn sie mich nicht losgelassen hat?!
Auch dieser Abend: nur ein Schritt weiter. Jetzt freu ich mich schon unsagbar auf alle herrlichen Lieder, die ich gleich – morgen –, neu studieren werde.
Seien Sie herzlichst gegrüsst und auf Wiedersehen!
Ihre OlgaSchnitzler.
Arthur grüsst Sie bestens!
    Bildrechte © National Library of Israel, Jerusalem