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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 4. 1915
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [9. 4. 1915 – 12. 4. 1915?]
Zweig, Stefan
Wien
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, National Library of Israel, ARC. Ms. Var. 305 1 58 Stefan Zweig Collection
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.180 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift (Korrekturen, Ergänzungen, Unterschrift)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 9. 4. 1915. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03768.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03768«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 9. 4. 1915

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Fink und Fliederbusch, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A114

Datumsangabe auf Blatt von Fink und Fliederbusch: »Dritter Akt.«

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 9. 4. 1915

|Dr. Arthur Schnitzler 9. 4. 1915.

Lieber Herr Doktor!

Ich bin nicht weniger empört als Sie und sehe gleich Ihnen in dieser vorläufig erst beabsichtigten Entfernung eines – um hier nur das ganz Unzweifelhafte, auch von Uebelwollenden nicht zu Bezweifelnde auszusprechen – höchst verdienstvollen Mannes von einem so verantwortungsvollen Posten nach ehrenvollster siebzehnjähriger Dienstzeit, unter Gründen, die wenigstens so weit sie mir bekannt geworden sind, nur als Scheingründe gelten können, – auch ich sehe darin ein Symptom, – nicht das erste und keinesfalls das letzte – eines Geistes, ja vielleicht einer Weltanschauung, als deren tiefsten und letzten Ausdruck man wohl jenen Ihnen kaum unbekannt gebliebenen Ausspruch eines hohen Herrn bezeichnen kann und der lautete: »Wie kann man Rosenbaum heissen?« Über die ganze Angelegenheit, was in |Hinsicht auf sie geschehen sollte und könnte, und noch über mancherlei anderes mit Ihnen zu sprechen wird mir höchst erwünscht sein; vielleicht nachtmahlen Sie Anfang der nächsten Woche einmal bei uns und lassen mir nächstens in der Früh zwischen 10–11 telephonieren, zu welcher Stunde ich Sie am sichersten anrufen kann.
Herzlichst
Ihr
[handschriftlich:] Arthur Schnitzler
    Bildrechte © National Library of Israel, Jerusalem