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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 5. 1893
Herzl, Theodor
Paris
Empfang: [5. 5. 1893 – 9. 5. 1893?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 39
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 535 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »8«
Veröffentlichung 1
Theodor Herzl: Briefe und autobiographische Notizen 1866–1895. Bearbeitet von Johannes Wachten in Zusammenarbeit mit Chaya Harel, Daisy Tycho und Manfred Winkler. Berlin, Frankfurt am Main, Wien: Propyläen 1983, S. 526 (Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Alex Bein, Hermann Greive, Moshe Schaerf, Julius H. Schoeps, Johannes Wachten, 1).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 4. 5. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03827.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03827«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03827.html |titel=Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 4. 5. 1893 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1893-05-04 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 4. 5. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 4. 5. 1893

Dr Th. Herzl

Mein lieber Freund!

Sehr erschüttert lese ich in der Zeitung, dass Ihr Vater gestorben ist.
Wie arm ist unsere Rede, wenn wir einen wirklichen grossen Schmerz vor uns haben.
Ein stummer Händedruck sagt die Theilnahme noch am besten – lassen Sie diese Zeilen dafür gelten.
Sagen Sie auch Ihrer verehrten Frau Mutter und Ihren lieben Geschwistern, dass ich zu denen gehöre, die an Ihrem schweren Verlust am Innigsten theilnehmen.
Leben Sie wohl, mein lieber Schnitzler und glauben Sie an die Freundschaft
Ihres herzlich ergebenen
Th Herzl
Paris 4 Mai 93
    Bildrechte © University Library, Cambridge