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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 24. 5. 1926
Freud, Sigmund
Wien
Empfang: [24. 5. 1926 – 27. 5. 1926?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur USA, Washington, DC, Library of Congress, Freud Archives, C41F8
Typ Brief
Beschreibung Fotokopie, 1 Blatt, 2 Seiten, 1.077 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Zusatz Der Verbleib des Originals ist ungeklärt. Zum Zeitpunkt der ersten Edition 1955 befand es sich im Besitz von Heinrich Schnitzler.
Veröffentlichung 1
Sigmund Freud: Briefe an Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Henry Schnitzler In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66 (Januar 1955) Nr. 1, S. 99–100.
Veröffentlichung 2
Sigmund Freud: Sigmund Freud Edition. Digitale historisch-kritische Gesamtausgabe. Herausgegeben von Christine Diercks, Arkadi Blatow, Elisabeth Skale. (2014–2025) ONLINE.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 24. 5. 1926. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03890.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03890«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 24. 5. 1926

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 24.5.1926

Quelle: Freud, Sigmund: Briefe an Arthur Schnitzler. Hg. v. Heinrich Schnitzler. In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66/1(1955), S. 95–106. https://shared.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler-briefe/1955_Freud-an-Schnitzler.pdf

Kino

Schnitzler geht ins Kino, 24. Mai 1926

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 24. 5. 1926

|24. 5. 26
Prof. Dr. Freud Wien IX., Berggasse 19.

Verehrtester!

Ich weiß nicht, ob Sie schon zurück sind. Wenn nicht, werden diese Zeilen des Dankes für Ihren Gruß von der See Ihre Heimkehr erwarten.
Das Ereignis gieng besser vorüber, als ich erwartet. Viel Herzlichkeit kein Misston, dank vor allem der aufrichtigen Enthaltung der offiziellen Kreise. (Zu denen ja die sozialistische Wiener Kommune nicht zält). Die Juden haben sich von allen Seiten und aller Orten mit Begeisterung meiner Person bemächtigt, als ob ich ein gottesfürchtiger großer Rabbi wäre. Ich habe nichts dagegen, nachdem ich meine Stellung zum |Glauben unzweideutig klargelegt habe. Das Judentum bedeutet mir noch sehr viel affektiv.
Mit dem 70sten Geburtstag ist doch ein Gefühl großer Befreiung verbunden gewesen: Endlich hat man das Recht zu jenem Ausruf des Steinklopferhanns: Es kann der nix g’schehen! Sonderbar, denn die Zahl ist doch nur eine Konvention.
Am 15 Juni gehen wir auf den Semmering. Es soll doch nicht ein Vorrecht des Kranken bleiben, Sie öfter zu sehen.
In herzl Ergebenheit
Ihr Freud
P. S. Über Ihre Traumnovelle habe ich mir einige Gedanken gemacht.
    Bildrechte © Library of Congress, Washington, DC