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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 12. 1893
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [11. 12. 1893 – 15. 12. 1893?]
Herzl, Theodor
Paris
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, Central Zionist Archives, H1:1924-12
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 946 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand innerhalb das Konvoluts paginiert: »37«–»38«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 220–221.
Veröffentlichung 2
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. (2018) ONLINE.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Theodor Herzl, 10. 12. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03907.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03907«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 10. 12. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 10.12.1893

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Theodor Herzl, 10. 12. 1893

Mein verehrte Freund,

Herzlichen Dank! Zum gratuliren liegt eigentlich wenig Anlass vor, denn ich bin durchgefallen. Aber das thut nichts, denn in meiner nahtlosen Arroganz verachte ich das Urtheil des Schütz, und selbst das Verschwinden des Stücks vom Repertoire nach zwei Vorstellungen kann mich vor der Ueberzeugung nicht abbringen, |dass es besser ist, wie manche, die man dreimal gespielt hat. –
Dass es Ihnen endlich wieder gut geht, freut mich herzlich; ich habe mich bei meinem Freund Paul erkundigt, wie es mit Ihrem Befinden steht – und habe Sie eigentlich schon seit einigen Wochen für ganz gesund gehalten. Werden Sie zu völliger Erholung einen Urlaub |nehmen? –
Die Feuilletons von Bahr besorge ich Ihnen ehestens; in 2 Tagen haben Sie sie. –
Wie geht es den Ihren? Bitte empfehlen Sie mich Ihrer w. Frau Gemahlin und lassen Sie recht bald von sich hören.
Mit vielen herzlichen Grüßen
Ihr treu ergebner
ArthurSchnitzler
Wien, 10. 12. 93.
    Bildrechte © Central Zionist Archives, Jerusalem