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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 7. 1894
Herzl, Theodor
Paris
Empfang: [4. 7. 1894 – 5. 7. 1894]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Österreichische Gesellschaft für Literatur, Abschrift Herzl
Typ Brief
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 1 Seite, 714 Zeichen
Herstellung maschinell
Zufügungen
Zusatz In der Nachlassmappe B 39 hat Heinrich Schnitzler vermerkt: »2 Briefe geschenkt ans Wolf-Museum Eisenstadt 22. VIII. 1937. / 1 Brief entnommen / 1 Brief geschenkt an Paul Marx 15. VIII. 1936. / 1 Brief gegeben an Mutter, 15. VIII. 36.« Das entspricht der Anzahl von fünf Korrespondenzstücken von Herzl, die nicht im Original überliefert sind. Alle finden sich in einer Abschrift, die nach Arthur Schnitzlers Tod im Zeitraum 1932 bis 1936 entstanden sein dürfte.
Veröffentlichung 1
Theodor Herzl: Briefe und autobiographische Notizen 1866–1895. Bearbeitet von Johannes Wachten in Zusammenarbeit mit Chaya Harel, Daisy Tycho und Manfred Winkler. Berlin, Frankfurt am Main, Wien: Propyläen 1983, S. 546 (Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Alex Bein, Hermann Greive, Moshe Schaerf, Julius H. Schoeps, Johannes Wachten, 1).

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 3. 7. 1894. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03898.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03898«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03898.html |titel=Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 3. 7. 1894 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1894-07-03 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 3. 7. 1894

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 3.7.1894

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Kalliope Verbundkatalog

Sandrock, Adele an Schnitzler, Arthur [Briefe]

Erstes Objekt aus der Mappe. 15 Br., 3 Tel. 32 Bl. Mit 15 Abschr.

Weiteres

Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, 3. 7. 1894

|H15
Paris, 3. Juli 1894.

Lieber Freund!

Der Heiratsanzeige Ihres Herrn Bruders kann ich keine Adresse entnehmen.
Ich wende mich daher an Sie mit der Bitte, meine Glückwünsche Ihrem Bruder und vor allem Ihrer hochverehrten Frau Mutter zu überbringen. Nach Ihrem grossen Schmerz wirds wieder lichter im Haus. Ich freue mich mit allen Ihren Freunden darüber.
Ihnen mein lieber Poet drücke ich dabei wieder einmal die Hand. Was macht die Dichtung? Warum schicken Sie mir nicht, was Sie schreiben? Ich würde es mit Vergnügen auf dem Telegraphenamt zwischen zwei blutrünstigen Depeschen lesen. Wahrscheinlich gegen Ende Juli gehe ich auf Urlaub. Nach Aussee. Kommen Sie doch ein bischen vorüber. Plaudern!
Herzlich Ihr ergebener
Th. Herzl.
    Bildrechte © Österreichische Gesellschaft für Literatur, Wien